Bezirksverband Wiesbaden-Limburg

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Juristischer Beistand für Bauleute und Reinigungskräfte in Krisenzeitenin Krisenzeiten

Die Rechtsschutzexperten der IG BAU Wiesbaden-Limburg waren im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 182 Mal kamen die Beraterinnen und Berater unserer Gewerkschaft in der Region zum Einsatz.

„Vom Verdienstausfall durch Kurzarbeit über fehlende Atemschutzmasken im Job bis hin zu Problemen bei der Kinderbetreuung – Corona hatte zahlreiche Rechtsstreitigkeiten im Bezirksverband zur Folge“, so der Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Michel.

Wegen der Pandemie habe ein Großteil der Beratungen per Telefon stattgefunden – hier verzeichnete die IG BAU Wiesbaden-Limburg einen Anstieg um 40 Prozent.

„Viele Streitfälle gab es in der Gebäudereinigung. Beschäftigte klagten über finanzielle Nöte wegen des niedrigen Kurzarbeitergeldes, Defizite beim Arbeitsschutz oder nicht gezahlte Löhne in der Quarantäne“, berichtet Michel.

In der Baubranche sei es unter anderem um vorenthaltene Corona-Prämien und unbezahlte Überstunden gegangen. Ein weiterer Schwerpunkt sei das Thema Kinderbetreuung gewesen.

„Bauarbeiter, Forstbeschäftigte und Reinigungskräfte können kein Homeoffice machen. Wenn Kitas und Schulen geschlossen sind, wird das für sie besonders zum Problem“, so Michel. Der Gewerkschafter appelliert an Beschäftigte aus den Branchen der IG BAU, sich auch in Pandemie-Zeiten um ihre Belange zu kümmern und die Hilfe der Gewerkschaft zu suchen. „Arbeitgeber dürfen die Krise nicht als Vorwand nutzen, um das Personal um seine Rechte zu bringen.“

Anspruch auf kostenlosen Rechtsschutz haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Weitere Infos und Termine gibt es in den IG BAU-Büros Wiesbaden (Telefon: 06 11 – 8 70 23) und Limburg (Telefon: 0 64 31 – 2 60 25).

Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel
Karl-Heinz Michel: "Beschäftigte klagen über finanzielle Nöte.."
Foto: IG BAU  [Das Bild ist in Druckqualität angehängt.  Der Abdruck des Fotos ist honorarfrei.  Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.]
Foto: IG BAU [Das Bild ist in Druckqualität angehängt. Der Abdruck des Fotos ist honorarfrei. Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.]

Solidarität ist Zukunft: 1. Mai 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Freundinnen, liebe Freunde,

 sehr geehrte Damen und Herren,

der 1. Mai ist der wichtigste Tag der Gewerkschaften im Jahr. Schweren Herzens hatte sich der DGB im vergangenen Jahr aus Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern dazu entschieden, den 1. Mai nur digital stattfinden zu lassen.

Auch in diesem Jahr macht es uns die Pandemie nicht leicht. Gleichwohl hat sich der DGB Kreisvorstand Wiesbaden-Rheingau-Taunus dazu entschieden, am 1. Mai 2021 in Wiesbaden Präsenz zu zeigen.

Vor dem Hintergrund der zahlreichen Defizite in den Betrieben und der Gesellschaft - die zwar in großen Teilen bereits vor der Pandemie existierten, jedoch durch die Pandemie noch verstärkt wurden - sehen wir es als unsere Aufgabe an, gewerkschaftliche Kritik an den gesellschaftlichen Zuständen, wie auch an den Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern im öffentlichen Raum lautstark zu äußern.

Auch in diesem Jahr sind wir uns mit Blick auf die Ansteckungsgefahr unserer Verantwortung bewusst. Zahlreiche Demonstrationen und Warnstreiks der Gewerkschaften haben im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass mit einem guten Hygienekonzept und hoher Eigenverantwortung aller Teilnehmenden, Protest unter freiem Himmel möglich ist. An diese Erfolge werden wir am 1. Mai in Wiesbaden anknüpfen.

Wir laden daher herzlich zu unserer 1. Mai-Kundgebung ab 11 Uhr in Wiesbaden auf dem Kranzplatz ein. Das Programm mit Redner*innen, Talkrunde, Livemusik etc. ist dem beigefügten Flyer zu entnehmen. Aufgrund der Pandemie wird es dieses Jahr ausschließlich Infostände unserer DGB-Mitgliedsgewerkschaften geben. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Da wir jedoch in dieser Pandemie gelernt haben, dass vieles möglich ist, außer langfristige Planung, bitten wir darum, auf aktuelle Entwicklungen zu achten. Am besten auch auf unseren Homepages unter www.dgb-wiesbaden.de oder unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/DGBWiesbadenRheingauTaunus/.

Auf diesen Seiten sowie unter www.dgb.de findet sich auch der Livestream des DGB-Bundesvorstandes zum 1. Mai ab 14 Uhr. Dieser richtet sich speziell an alle Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Jahr aufgrund der Pandemie nicht an den lokalen Veranstaltungen teilnehmen möchten.

Wir freuen uns, euch/Sie am 1. Mai begrüßen zu können. Bitte bei der Teilnahme darauf achten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die erforderlichen Abstandsregeln einzuhalten.

Eventuelle Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen. Gerne darf der Flyer weiter verbreitet werden!

Mit solidarischen und kämpferischen Grüßen

Sascha Schmidt          i.A. Manuela Menges

 

DGB Büro Wiesbaden

Bahnhofstr. 61, 65185 Wiesbaden

(  0611 401052
+  0611 400171
mailto:Sascha.Schmidt@dgb.de

mailto:Manuela.Menges@dgb.de

http://www.dgb-wiesbaden.de

Mini-Jobs als Karriere-Falle!

Foto: IG BAU  [Das Bild ist in Druckqualität angehängt.  Der Abdruck des Fotos ist honorarfrei.  Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.]

Frauen besonders von den Folgen der Pandemie betroffen!

Sie kümmern sich stärker um Haushalt und Kinder, haben niedrigere Einkommen und müssen häufiger um ihren Job fürchten: Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hat die  IG BAU vor einem Rückschritt bei der Gleichberechtigung in Folge der Corona-Pandemie gewarnt.

„Insbesondere Minijobs werden in der Krise zunehmend zur Karrierefalle“, kritisiert Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel. Nach Angaben der Arbeitsagentur sind aktuell 59 Prozent der insgesamt rund 25.200 geringfügig entlohnten Arbeitsverhältnisse in Wiesbaden in Frauenhand. In der Gebäudereinigung liegt der Frauenanteil bei den 450-Euro-Stellen sogar bei 65 Prozent.

„Geringfügig Beschäftigte gehen nicht nur beim Kurzarbeitergeld leer aus. Sie sind auch häufiger von Entlassungen betroffen“, so Michel.

Die IG BAU plädiert dafür, die Minijobs in der jetzigen Form abzuschaffen und sozialversicherungspflichtig zu machen. Eine Anhebung der Verdienstgrenze auf 600 Euro, wie sie einige Arbeitgeberverbände fordern, liefe hingegen auf einen Ausbau prekärer Arbeitsverhältnisse hinaus.

Zudem stehe das Ehegatten-Splitting einer echten Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt im Weg. „Durch hohe Abzüge in der Steuerklasse 5 bleibt vielen Frauen nur wenig vom Bruttoverdienst. Das führt auch zu geringen Arbeitslosenansprüchen und Einbußen beim Elterngeld“, kritisiert Michel. Die Politik müsse das Thema in diesem Wahljahr anpacken und eine Reform der Einkommenssteuer voranbringen.

Die IG BAU Wiesbaden-Limburg verweist zugleich auf die gestiegene Belastung von Frauen in der Pandemie. „In Zeiten geschlossener Kitas und Schulen bleibt die Kinderbetreuung nach wie vor meist an den Frauen hängen. Hinzu kommen die Arbeit im Haushalt und die Pflege von Angehörigen“, unterstreicht Michel. Neben besseren politischen Rahmenbedingungen sei hier auch ein gesellschaftliches Umdenken nötig. „Männer, die beruflich etwas zurücktreten, können der Partnerin helfen, den nächsten Karriereschritt zu gehen und Lasten in der Familie fairer zu verteilen.“

Nach einer repräsentativen Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung ist die durchschnittliche Erwerbsarbeitszeit von Frauen im Zuge der Corona-Krise stärker gesunken als die von Männern. Vor Ausbruch der Pandemie arbeiteten Frauen demnach im Durchschnitt fünf Stunden pro Woche weniger als Männer in einem bezahlten Job. Im Herbst 2020 betrug die Differenz bei Erwerbstätigen mit betreuungsbedürftigen Kindern elf Stunden pro Woche. Zwei Drittel der befragten berufstätigen Frauen mit Kindern gab an, in der Partnerschaft den größeren Teil der Kinderbetreuung zu übernehmen. Sieben Prozent sahen die Hauptverantwortung bei ihrem Partner, 27 Prozent sprachen von einer Gleichverteilung der Sorgearbeit.

 
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DGB Kreis­ver­band Wies­ba­den Rhein­gau
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