Bezirksverband Wiesbaden-Limburg

Seitenpfad:
titel-logo

Wir sind für Dich erreichbar!

 

Unsere Termine (Stand  18.10.2021)

Oktober

26.10.2021, 19.00 Uhr,  Fachgruppe Forstwirtschaft (Wahlversammlung), Hühnerkirche, Hühnerstraße 1, 65510 Hünstetten 

27.10.2021, 18.00 Uhr,  Fachgruppe Gebäudereinigerhandwerk (Wahlversammlung), IG BAU Büro LImburg

28.10.2021, 19:00 Uhr,  Fachgruppe Grüne Branchen (Wahlversammlung), DGB-Haus Frankfurt, Wilh.-Leuschner-Straße 69-77

November

04.11.2021, 18:00 Uhr,  Kreisverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus (Wahlversammlung), SOKA-BAU, Wettiner Straße 7, 65189 Wiesbaden

09.11.2021, 16.00 Uhr,  Arbeitskreis Schulung und Bildung (Wahlversammlung), IG BAU Büro Wiesbaden

18.11.2021,18:30 Uhr,  Fachgruppe Bauhauptgewerbe (Wahlversammlung), IG BAU-Büro Limburg                           

29.11.2021, 18:30 Uhr, Fachgruppe Baustoffindustrie  (Wahlversammlung), IG BAU-Büro Wiesbaden

Dezember

08.12. 2021, 18:30 Uhr, Bauausbaugewerbe Maler, Dachdecker, Gerüstbauer (Wahlversammlung) IG BAU-Büro Wiesbaden 

 

Weitere Info über unsere IG BAU und den DGB: klicke am Seitenende auf die Symbole! 

 

 

Faire Arbeit-fairer Wettbewerb

Mitgliederbüro Wiesbaden

Salierstraße 25,

65189 Wiesbaden

Telefon: 0611/87023
Fax: 0611/87058
[Bitte aktivieren Sie Javascript]

Öffnungszeiten:

Dienstag

08:30 Uhr bis 12:30 Uhr
13:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Mittwoch

08:30 Uhr bis 12:30 Uhr

13:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Donnerstag

08:30 Uhr bis 12:30 Uhr
13:30 Uhr bis 16:00 Uhr


Für eine Rechtsberatung  bitte telefonisch einen      Termin vereinbaren

oder

schicke uns die Unter-lagen per e-Mail, per Fax oder per Post (bitte nur Kopien).

Bitte teile uns kurz Dein Anliegen mit, damit wir das Richtige für Dich tun können.

Individuelle Termine für andere Sprechtage bitte telefonisch vereinbaren.

Mitgliederbüro Limburg

Westerwaldstr. 111,

65549 Limburg

Tel.: 06431/26025
Fax.: 06431/27967
[Bitte aktivieren Sie Javascript]

Öffnungszeiten:
Montag:
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 



Individuelle Termine für andere Sprechtage bitte telefonisch
vereinbaren.

Für eine Rechtsberatung bitte telefonisch einen Termin vereinbaren.

Vom Service-Center werden wir über Deinen Anruf informiert und rufen Dich schnellstmöglich zurück!

 

 

 

 

 

 

  • Weitere Info über unsere IG BAU und den DGB: klicke am Seitenende auf die Symbole!  

 

 

 

 

 

 

Einigung im Bauhauptgewerbe: Höhere Löhne, Wegezeitentschädigung, Ost/West-Angleichung in Sicht

IG BAU: "Kompromiss, mit dem wir leben können"

  • Die die Bauarbeiter*innen im Westen bekommen für die Monate Juli bis Oktober 2021 – der vergangene Tarifvertrag ist im Juni dieses Jahres ausgelaufen – eine Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro. Im Tarifgebiet-Ost sind dies 220 Euro.
  • Zum 1. November 2021 werden die Einkommen im Westen um 2 Prozent, im Osten um 3 Prozent angehoben.
  • Am 1. April 2022 gibt es eine weitere Erhöhung um 2,2 Prozent (Ost: 2,8 Prozent) und am 1. April 2023 um weitere 2 Prozent (Ost: 2,7 Prozent).
  • Ferner gibt es für das Tarifgebiet West am 1. Mai 2022 eine Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro, ein Jahr später sind es noch einmal 450 Euro.
  • Die Laufzeit endet am 31. März 2024.
  • Zusätzlich wird in dem neuen Vertrag festgehalten, dass im Jahr 2026 eine hundertprozentige Angleichung der West- und Ost-Einkommen sowie der Ausbildungsvergütungen erreicht sein muss. Jeder Betrieb im Tarifgebiet Ost kann jedoch per Haustarifvertrag auch früher einen Ost-West-Angleich für seine Beschäftigten festlegen.
  • Die Einigung sieht auch eine Entschädigung für die oftmals langen Anfahrtswege der Beschäftigten zu ihren Baustellen vor. Danach soll es für bis zu 50 Kilometer vom 1. Januar 2023 an 6 Euro geben, ein Jahr später 7 Euro. Bei 51 bis 75 Kilometer gibt es 7 Euro (2024: 8 Euro) und über 75 Kilometer 8 respektive 9 Euro am Tag. Für die  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nicht täglich von ihrem Arbeitsplatz nach Hause fahren, gibt es ebenfalls einen Ausgleich – für eine bessere Planbarkeit erst – vom Jahr 2023 an: Bei einer Entfernung von 75 bis 200 pro Fahrt – hin und zurück also das Doppelte - 9 Euro, bis zu 300 Kilometer 18 Euro, bis 400 Kilometer 27 Euro und jede Anfahrt über 400 Kilometer wird mit 39 Euro ausgeglichen. Diese Regelungen werden in den  Bundesrahmen-tarifvertrag mit einem Sonderkündigungsrecht - erstmals möglich Anfang 2026 – aufgenommen. 
Baufacharbeiter

"Sie haben sich nicht unterkriegen lassen"

Jubilaren Ehrung in der Stadthalle Idstein

In der vollbesetzten Idsteiner Stadthalle wurden Ende September verdiente Mitglieder unserer IG Bau geehrt. Gewerkschaftssekretärin Alexandra Schacht ging in ihrem Referat auf die Kämpfe der Gewerkschaftsbewegung ein. „Uns geht es um menschenwürdige Löhne und Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten die noch Raum für das eigene Leben lassen. Die Forderung nach Arbeit für alle und das Recht auf Arbeit, ist heute aktueller denn je“, so Schacht.

„Die Jubilare haben gemeinsam in unserer Gewerkschaft dafür gekämpft, um auf dem Weg zu einer humanen Gesellschaft voranzukommen“, so die Aussage in der Festschrift, welche an die Jubilare verschickt wurde.

Vorsitzender Karl-Heinz Michel konnte (trotz anhaltender Pandemie bedingter Einschränkungen)  18 Jubilar:innen begrüßen, die mit ihren Partner:innen in die Stadthalle gekommen waren.

Für 70-jährige Treue zur Gewerkschaft wurden 5 Kollegen geehrt. Für 65 Jahre Mitglied in der IG BAU wurden 16 Kollegen geehrt. Auf eine Mitgliedschaft von 60 Jahren dürfen 12 Kollegen zurückschauen. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden 18 Kolleg:innen geehrt, während 27 Kollege:innen bereits seit 40 Jahren Mitglied in unserer Gewerkschaft sind. 30 Kolleg:innen sind seit 25 Jahren bei uns.

Stadthalle Idstein

Zu viele Jobs mit Verfallsdatum!

Im Bezirksverband fast  1/3 aller Neueinstellungen befristet

Wenn der Job zur Zitterpartie wird: Infolge der Corona-Pandemie tragen Beschäftigte, die im Bereich des Bezirksverbandes Wiesbaden-Limburg einen befristeten Arbeitsvertrag haben, ein besonders hohes Risiko, ihre Stelle zu verlieren. 

Im vergangenen Jahr hatten sehr viele Neueinstellungen  ein Verfallsdatum. Von rund 22.600 Arbeitsverträgen, die im zweiten Quartal neu abgeschlossen wurden, waren etwa 6.320 befristet, so die Gewerkschaft unter Verweis auf eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. In ganz Hessen hatten 48.000 von insgesamt 131.000 Neueinstellungen ein Ablaufdatum – eine Quote von 37 Prozent.

„Die Zahlen zeigen, dass auf dem heimischen Arbeitsmarkt etwas aus dem Ruder gelaufen ist. In der Corona-Krise können Befristungen für die Betroffenen leicht zur Falle werden, wenn Unternehmen solche Stellen nicht mehr verlängern“, sagt Karl-Heinz Michel, Bezirksvorsitzender unserer Gewerkschaft:

Nach Beobachtung des Gewerkschafters sind befristete Stellen in Branchen wie der Gebäudereinigung und der Landwirtschaft stark verbreitet. Junge Beschäftigte seien besonders häufig betroffen. „Wer als Berufseinsteiger eine Wohnung finden oder einen Kredit aufnehmen will, der hat mit einem befristeten Vertrag schlechte Karten. Wegen der Unsicherheit muss manchmal sogar der Wunsch nach eigenen Kindern vertagt werden“, kritisiert Michel.

Die IG BAU fordert die Bundesregierung dazu auf, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und Befristungen ohne einen sogenannten Sachgrund einzudämmen. Als Sachgründe gelten etwa eine Schwangerschaftsvertretung oder eine Probezeit.

Ein aktueller Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht vor, dass sachgrundlose Befristungen künftig nur maximal 18 anstatt bisher 24 Monate andauern und in diesem Zeitraum nur noch einmal statt wie bisher dreimal verlängert werden dürfen. In Betrieben mit mehr als 75 Beschäftigten sollen solche Verträge auf höchstens 2,5 Prozent der Belegschaft begrenzt werden.

„Bisher stand die Union bei diesem Vorhaben auf der Bremse. Aber das Gesetz ist überfällig – und es bleiben nur noch wenige Wochen, um es in dieser Legislaturperiode durch den Bundestag zu bringen“, betont Gewerkschafter Michel. Die Pandemie habe gezeigt, dass neben den kaum abgesicherten Minijobs und Leiharbeitsverhältnissen auch Befristungen alles andere als krisenfest seien.

Nach Angaben des WSI waren im zweiten Quartal vergangenen Jahres im bundesweiten Durchschnitt gut 39 Prozent aller Neueinstellungen befristet. In der Altersgruppe bis 25 Jahren hatten knapp 51 Prozent aller neu abgeschlossenen Verträge ein Ablaufdatum (Azubis nicht mitgerechnet). Frauen sind häufiger von Befristungen betroffen als Männer, auch ein Migrations-hintergrund wirkt sich negativ aus, so das Institut für Arbeits-markt- und Berufsforschung (IAB). Im vergangenen Jahr wurden befristete Verträge laut IAB seltener verlängert, die Personal-abgänge nach Befristungsende stiegen an und die Zahl der Übernahmen in unbefristete Beschäftigung sank deutlich.

Berufseinsteiger
"Wer als Berufseinsteiger eine Wohnung finden oder einen Kredit aufnehmen will, der hat mit einem befristeten Vertrag schlechte Karten".

In der Reinigungsbranche sind befristete Stellen stark verbreitet – und werden für die Betroffenen oft zur Falle. Die IG BAU fordert ein Gesetz zu ihrer Eindämmung.

Foto: IG BAU
[Das Bild ist in Druckqualität angehängt.
Der Abdruck des Fotos ist honorarfrei.
Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.]



 
dgb
DGB Kreis­ver­band Wies­ba­den Rhein­gau
fair
branchen